Jeton Museum


Wer Museum hört, denkt eher an Kunstwerke und Ausstellungen, als an Jetons.
Doch für genau diese vielfarbige Spielbankwährung gibt es jetzt im Internet das erste Museum, in dem über 3.500 Jetons in den unterschiedlichsten Ausführungen zu besichtigen sind.
Mit zum Teil einzigartigen Sammlerstücken wird an längst vergangene Epochen und berühmte Spielbanken erinnert.

Ins Leben gerufen wurde die Idee von Reinhold Schmitt, dem Gründer und Chefredakteur des Nachrichtenportals für Glücksspiele ISA-Guide.
Aufbauend auf dem Grundstock seiner eigenen umfangreichen Sammlung von Jetons und Spielmarken aller Art gründete er das weltweit erste Jeton Museum.
Auf einer virtuellen Zeitreise, beginnend mit dem ältesten Jeton aus dem Jahr 1832, erhält der Besucher einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und Entwicklung von Casinos aus aller Herren Länder.

Spielchips aus den unterschiedlichsten Materialien sind hier zu sehen.
Neben den bekannten Plastikjetons gibt es solche aus Horn, Keramik, Perlmutt, Porzellan und sogar Papier.
Aber auch schöne kleine Kostbarkeiten aus Gold und Silber können bestaunt werden.
Ein besonderes Highlight ist natürlich der berühmte "Diamant Jeton" aus dem Jahr 1940.
Er wurde im Grand Cercle der Spielbank Baden- Baden ausgegeben, hatte einen Wert von 200 Reichsmark und zeigt einen in der Mitte eingesetzten Diamanten.

Nur im Jeton Museum kann man speziell für bestimmte Anlässe entworfene Jubiläumsstücke, alte Sonderausgaben und außergewöhnliche Raritäten gleichzeitig in einer Sammlung bewundern.
Einige dieser Spielmarken sind schon Kunstwerke für sich, wie die von dem Maler Friedensreich Hundertwasser entworfenen Jetons der Serie Casino Austria.
Andere sind berühmten Persönlichkeiten wie Che Guevara gewidmet und auch Abbildungen der in den 50er Jahren so beliebten Pin-Up Girls fehlen nicht.
Wie in einem richtigen Museum werden die einzelnen Abbildungen durch nähere Erklärungen über Herkunft und Einsatzort ergänzt und die verwendeten Materialien erläutert.

Zweck des Ganzen ist es, den kulturellen Hintergrund zu beleuchten und die vielseitige interessante Geschichte des Glücksspiels und der Casinos zu erhalten.
Auf der Fachmesse für Glücksspiel ICE Total Gaming in London waren bereits ausgewählte Teile der Sammlung zu sehen und erhielten begeisterten Zuspruch.
Die schönen Stücke erwecken Erinnerungen und lassen die Atmosphäre in den Casinos früherer Zeiten wieder aufleben.
Man sieht sie vor sich: Luxuriöse Salons, in denen Spieler märchenhafte Gewinne und vernichtende Verluste mit der gleichen stoischen Gelassenheit hinnahmen.

Aber das Jeton Museum ist erst der Anfang.
Geplant ist eine Erweiterung der Ausstellung mit anderen Zeitdokumenten wie Büchern, Plakaten, Filmen, Fotografien, Kartenschlitten und den Arbeitsgeräten der Croupiers.
Ermöglicht wird das durch die tatkräftige Hilfe und Unterstützung zahlreicher privater Sammler, Spielbanken und ehemaliger Casinomitarbeiter.